Liebe Pfarreiangehörigen!

Das Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar) heißt Epiphanie. Jesus Christus, der Messias, ist allen öffentlich erschienen. Das wird durch die drei Könige ausgedrückt, die ab Erscheinung des Herrn in der Weihnachtskrippe aufgestellt werden.

Dann, am 12./13. Januar, feiern wir das Fest der Taufe des Herrn. Mit diesem Tag endet die Weihnachtszeit. Am Ende der Liturgiefeiern vor der Auszugsprozession wird die Beleuchtung am Christbaum gelöscht. Die Weihnachtskrippe wird aber bis zum Fest der Darstellung des Herrn (2. Februar) aufgebaut bleiben.

 
Bild


Die Taufe des Herrn durch Johannes den Täufer im Jordan hat wenig mit unserer christlichen Taufe zu tun. Dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit: Durch die Taufe mit Wasser wird alles neu und rein. Ein Neuanfang ist möglich.

Das alte Jahr ist vergangen und das neue Jahr liegt vor uns wie ein unbeschriebenes, reines und weißes Blatt Papier. Die persönlichen und öffentlichen Ereignisse vom vergangenen Jahr sind gewesen und unabänderlich vorbei. Das neue Jahr ist eine Chance für alle, wenigstens im privaten Bereich darauf zu achten, dass möglichst viele gute Dinge auf dem neuen, jetzt noch unbeschriebenem Blatt stehen werden. Wir hätten nur wenig gewonnen, wenn wir in der Silvesternacht hauptsächlich den Neuanfang des Jahres 2019 im Auge gehabt hätten und weniger intensiv auf einen persönlichen Neuanfang schauten.

Einen persönlich guten Neuanfang, den wünsche ich Ihnen allen. Dazu brauchen wir viel Kraft, Fantasie und Gottes Segen. Möge Ihr Leben im Jahr 2019 gelingen und mögen Sie die Nähe Gottes spüren, wenn für Sie weniger gute Situationen oder gar schlechte Zeiten kommen. Allen, besonders den Hauskranken, wünsche ich ein glückseliges neues Jahr 2019!

A. Weitzel, Pfr.