Liebe Pfarreiangehörigen!

Der Morgen weiß nicht, was der Tag uns bringt. Bei jedem Sonnenaufgang beginnt eine ganz neue Welt und was kommt, kann keiner sagen. Tom Hanks formulierte im Film Forrest Gump: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“

Das neue Jahr 2020 hat begonnen und niemand kann ganz genau vorhersagen, was da kommt und was sich am Ende des Jahres mit der Zahl 2020 einmal inhaltlich verbinden wird.

Was kommt, das dürfen wir aber nicht völlig dem Zufall überlassen. Wir können das neue Jahr bewusst mit Gott beginnen, so wie jeden neuen Tag auch.  Natürlich ist die Aussage über die Schachtel Pralinen eine recht einfältige Lebensphilosophie: Denn je nachdem, wieviel wir investieren können oder wollen, so wird auch wenigstens in etwa die Praline sein.

Um an gute Pralinen zu gelangen, muss man nicht unbedingt nach Belgien fahren. Um das neue Jahr 2020 religiös gut zu gestalten, muss man nicht unbedingt nach Rom fahren. Das tägliche Gebet ist gewiss viel wertvoller.

Bitte begrüßen Sie das neue Jahr, indem Sie Gott bitten: „Gott, segne dieses Jahr“, oder: „Gott, segne diesen Tag“. Schon mit einem kurzen Gebet, mit einem so genannten Stoßgebet, kann man dem Jahr oder dem Tag eine Richtung vorgeben. Christen sind nicht schicksalsgläubig bis fatalistisch, sondern Gottgläubig. Gläubige Menschen können dem Lauf der Dinge eine wichtige Vorgabe machen. Sie können aus dem Jahr 2020 ein von Gott gesegnetes Jahr 2020 machen, indem Sie Tag für Tag Gottes Segen erbitten.

Ich wünsche Ihnen allen ein von Gott gesegnetes gutes neues Jahr!

 

Ich grüße Sie alle herzlich.

A. Weitzel, Pfr.