Liebe Pfarreiangehörigen!

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Wir haben begründete Hoffnung, dass die Corona-Pandemie in Deutschland langsam zum Ende kommt. Die Zahlen der Erst- und Zweitgeimpften steigen stetig an. In ärmeren Ländern sieht es gar nicht so hoffnungsfroh aus. Deshalb wird dort bei weiterem großen Infektionsgeschehen auch die Mutationsrate des Virus mit der Zeit zunehmen mit Auswirkungen auch auf uns. Hoffentlich können dann die bereits vorhandenen Impfmittel weiterhin mit neuen Varianten umgehen. Und hoffentlich wird es nicht so kommen, dass das menschliche Immunsystem überhaupt nicht mehr mit neuen Varianten klarkommt. Dann wären Impfstoffentwicklungen überhaupt nicht mehr möglich. Die Folgen wären nicht auszudenken und noch einschneidender als im vergangenen Jahr; die Situation würde völlig unbeherrschbar. Das alles ist Gott-sei-Dank noch nicht eingetreten! Aber es ist dennoch ein realistisches Szenario, das man nicht verdrängen darf. Je mehr Menschen einer Schutzimpfung bei uns zustimmen und je mehr Menschen weltweit überhaupt die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, umso geringer ist die Möglichkeit, dass noch verheerendere Virusvarianten entstehen. Dieses Vorwort des Pfarreibriefes soll keine Panik verbreiten oder den nun sichtbaren Hoffnungsschimmer verdunkeln. Im Gegenteil: Ich möchte Sie alle weiterhin um Geduld und um Vorsicht bitten und Ihnen Mut machen, z.B. weiterhin die AHA-Regeln zu beachten. Vielleicht haben wir es in Deutschland bald geschafft. Wie aber alles ausgeht, das liegt auch an uns selbst. Bitte bleiben Sie mit den Corona-Leugnern und den Impfgegnern im Gespräch und weisen Sie diese bitte auf ihre Verantwortung hin. Nach über einem Jahr Pandemie liegen bei vielen Menschen die Nerven blank. Diese Menschen brauchen Ihre Ermutigung und die Verstorbenen und Hinterbliebenen brauchen Ihr Gebet. Bleiben Sie selbst auch stark, verantwortungsvoll und vorbildlich. Bitte seien Sie im mutmaßlich letzten Kapitel der Pandemie weiterhin vorsichtig und lassen Sie in Ihren guten Bemühungen nicht nach. Vielen Dank!

 

Wie immer denken wir aneinander, beten wir füreinander, glauben wir füreinander und miteinander.

Bleiben Sie gesund und in Gottes Segen behütet!

A. Weitzel, Pfr.