Prävention im Bistum Fulda

Kinder und Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene müssen sich im kirchlichen Raum nicht nur sicher fühlen können, sie müssen auch sicher sein. Hier setzt Präventionsarbeit an, deren zentrales Ziel es ist, Kinder und Jugendliche vor jeglichen Grenzverletzungen und Machtmissbrauch zu schützen. Prävention fängt im Kleinen an und ist spürbar wo sich Menschen miteinander wohlfühlen, wo Macht nicht ausgenutzt, sondern wo respektvoll auf Grenzen geachtet wird. Sie ist ein kontinuierliches pädagogisches Prinzip. 


Eine nachhaltige Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt basiert auf einer Kultur des achtsamen Hinschauens und der Sensibilität für Gefährdungsmomente. Eine solche Präventionskultur fordert uns alle und kann nur gemeinsam gelingen. Niemand soll denken, dass wir ihm negatives Handeln unterstellen. Stattdessen können Sie einen Beitrag zu mehr Sicherheit und einer „Kultur der Achtsamkeit“ leisten.  Der Gesetzgeber und die Deutsche Bischofskonferenz haben hierfür einheitliche Qualitätsstandards und klare Regelungen entwickelt, die für alle verbindlich sind. Wir möchten in den nächsten Wochen ein speziell für unseren Pastoralverbund zugeschnittenes Schutzkonzept entwickeln und die vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen durchführen. Zudem ist die Unterzeichnung einer sogenannten Selbstverpflichtungs- und Selbstauskunftserklärung vorgesehen.  Dazu erhalten alle, die sich in der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Schutz-befohlenen engagieren nach den Sommerferien ein informelles Schreiben mit den entsprechenden Unterlagen. Wenn Sie Fragen zu dem Konzept haben, wenden Sie sich bitte an die Pfarrer der einzelnen Gemeinden oder an mich, Barbara Schneider: E-Mail: barbara.schneider@bistum-fulda.de


Ich werde als Präventionsbeauftragte den Prozess koordinieren und stehe Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.

Lassen sie uns gemeinsam einen sicheren Ort für Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Erwachsene schaffen. 


Für d. pastorale Dienstgemeinschaft: Barbara Schneider, Gemeindereferentin


bild