Vorwort aktueller Pfarrbrief

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Vorwort aktueller Pfarrbrief

# Aktuelles

Vorwort aktueller Pfarrbrief

Liebe Pfarreiangehörige!

Ostern ist kein Fest für perfekte Menschen. Es ist ein Fest für alle, die schon einmal gedacht haben: Das wird nichts mehr. Die Botschaft von Ostern beginnt genau dort. Am Grab. Bei der Trauer. Bei der Ratlosigkeit. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Leben setzt sich durch. Sein Leben setzt sich durch. Und darum auch unser Leben. Darum feiern wir Ostern. Nicht, weil alles gut ist. Sondern weil Hoffnung manchmal genau dann wächst, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Ich grüße Sie herzlich und wie immer beten und glauben wir füreinander und miteinander. Bleiben Sie gesund und in Gottes Segen behütet



Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und frohes Osterfest – mit Freude, Hoffnung und mit vielen Tagen, an denen etwas von einem neuen Anfang spürbar ist.

Pfarrer Andreas Weitzel, stellv. VR-Vorsitzendender Joachim Holzer 

und Sprecher des PGR Harald Wehner

           


Katharina von Siena

                                                              Ophelia2/Limburg

Heilige im April: Am 29. April wird das Fest der heiligen Katharina von Siena (1347–1380), Mitpatronin Europas, gefeiert. Angesichts der Unruhen und Spannungen, die unsere Welt heute leider prägen - Kriege, gesellschaftliche Spaltungen und wachsende Unsicherheit - wirkt das Leben der heiligen Katharina von Siena unerwartet aktuell. Auch sie lebte in einer Zeit großer Krisen: politische Konflikte, Gewalt zwischen Städten und eine tief erschütterte Kirche bestimmten ihre Epoche. Doch statt zu resignieren, trat sie mutig für Frieden, Versöhnung und Erneuerung ein.          

Sie suchte das Gespräch, mahnte Verantwortliche zur Verantwortung und erinnerte daran, dass echter Frieden im Herzen des Menschen beginnt. Gerade heute kann ihr Beispiel Orientierung geben. Katharina zeigt, dass Glaube nicht Flucht vor der realen Welt bedeutet, sondern Einsatz für das Gute - auch und gerade dann, wenn die Lage unübersichtlich oder bedrückend ist. Als Mitpatronin Europas ruft sie dazu auf, Hoffnung zu bewahren, Brücken zu bauen und sich nicht von Angst oder Gleichgültigkeit bestimmen zu lassen. Ihr Leben macht Mut, darauf zu vertrauen, dass selbst in unruhigen Zeiten Gottes Wirken nicht verstummt und jeder Einzelne zum Frieden beitragen kann.

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